
Schirmherr: Wolf Erlbruch
Kranke Kinder brauchen Bücher
Das Ziel des Projektes „Das fröhliche Krankenzimmer e.V.“ - seit 1982 eine Aktion des Deutschen Ärztinnenbundes – ist es, möglichst viele Kinder während eines Krankenhausaufenthaltes mit professionell ausgewählter Kinder und Jugendliteratur zu versorgen und bibliotherapeutisch zu unterstützen. Durch gemeinsames Lesen und Besprechen von Büchern sollen günstige emotionale Bedingungen für die Kinder zur Unterstützung des Genesungsprozesses geschaffen werden. Mit dem Medium Buch wird der Angst und einem drohenden Hospitalismus begegnet, insbesondere bei Kindern mit chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und mehrfach wiederkehrenden stationären Aufenthalten.
Eine bessere Versorgung der Kinder in Krankenhäusern mit guter Kinder- und Jugendliteratur kann durch die Einrichtung von weiteren Kinderbüchereien erreicht werden.
Die Idee ist, dass Bücher helfen, die Erfahrung von Krankheit und Schmerz, auch in extremen Situationen, zu bewältigen und damit den Heilungsprozess zu fördern. Lesen oder Vorlesen lässt die Kinder über ihre Nöte und Bedrohungen sprechen, schafft eine neue Artikulations- und Kommunikationsebene und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur psychosozialen Betreuung. Die direkte Ansprache und die Anleitung zur Buchbenutzung machen Spaß am Lesen erfahrbar - Leseförderung im Krankenhaus.
Die zentrale Transferstelle in München fördert Kontakte unter den Mitgliedern des Netzwerks und gibt mehrmals jährlich eine Informationsschrift heraus, die als Plattform für Austausch und aktuelle Themen dient. Regelmäßig finden Fortbildungsseminare zu medizinischen, psychosozialen und literarischen Themen statt.
Das Netzwerk der etwa 80 lokalen Büchereien in Kinderkliniken ermöglicht einen intensiven Austausch von Erfahrung und Ideen. Die meist ehrenamtlich und mit großem Engagement tätigen MitarbeiterInnen werden durch das Netzwerk motiviert.
Die Modellbücherei soll richtungweisend für die Partnerbibliotheken arbeiten. Sie wurde 1981 als die Kinderbücherei im Dr. von Haunerschen Kinderspital, der Kinderuniklinik in München, eingerichtet. Zweimal in der Woche wird dort ein Bücherwagen durch die Stationen der Kinderklinik gefahren. Diese rollende Bibliothek umfasst 500 Bücher und ist mit Lektüre für alle Interessen und Altersstufen mit Romanen und Sachbüchern bestückt. Eine Auswahl an Hörbüchern ergänzt das Sortiment. Auf den Stationen werden die kleinen Patienten am Krankenbett erreicht. Auch Eltern nehmen das Angebot gern an. Die Entwicklung der Ausleihe setzt ein positives Signal. Seit 2004 sind die Zahlen vom Kinderbuch um 54% und vom Jugendbuch um 60 Prozent gestiegen. Das Buch kann neben der starken Konkurrenz Nintendo und Notebook bestehen.
Der gesellschaftliche Aspekt des Projektes beruht vor allem auf Integration durch Leseförderung. Kinder aus bildungsfernen Familien genau so wie Kinder mit Migrationshintergrund können im Krankenhaus auf besondere Weise durch Bücher erreicht werden. Durch den zunehmenden Konsum elektronischer Medien und den Mangel an Vorbildern haben Kinder einen ungeübteren Umgang mit dem Buch und brauchen Anleitung. Das Lesen und das Gespräch über das Gelesene fördert Sprach- und Sozialkompetenz. Der Krankenhausaufenthalt kann für ein Kind zur Brücke zum Medium Buch werden. Das Projekt erreicht eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen in einer extrem belasteten Lebenssituation und leistet effiziente und nachhaltige Hilfe.
"Gemeinsam sind wir stark" - das wussten schon die Kinder aus Bullerbü. Da der Verein ausschließlich auf Spendenbasis arbeitet, ist er auf Zuwendungen angewiesen. So ist ein Schwerpunkt der Projektarbeit, die Finanzlage des Vereins zu verbessern und damit den Erhalt von Netzwerk und Modellbücherei zu sichern. Astrid Lindgren stiftete 1978 die Hälfte des ihr verliehen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels für das Projekt.
Wolf Erlbruch, der weit über die Grenzen Deutschlands bekannte Kinderbuchillustrator, ist Schirmherr der Aktion und hat das Logo des Vereins entworfen. Es ist ein Kind im Bett, das fahren, schwimmen, ja sogar fliegen kann, wenn es nur mit Büchern reist.
Über eine Mitgliedschaft oder eine Spende können Sie „Das fröhliche Krankenzimmer“ unterstützen: PDF-Formular.
Jährlich erscheint eine allgemeine Buchempfehlungsliste sowie die Grüne Liste, in der Bücher vorgestellt werden, die sich gezielt mit Problemen und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen befassen.
Eine bessere Versorgung der Kinder in Krankenhäusern mit guter Kinder- und Jugendliteratur kann durch die Einrichtung von weiteren Kinderbüchereien erreicht werden.
Die Idee ist, dass Bücher helfen, die Erfahrung von Krankheit und Schmerz, auch in extremen Situationen, zu bewältigen und damit den Heilungsprozess zu fördern. Lesen oder Vorlesen lässt die Kinder über ihre Nöte und Bedrohungen sprechen, schafft eine neue Artikulations- und Kommunikationsebene und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur psychosozialen Betreuung. Die direkte Ansprache und die Anleitung zur Buchbenutzung machen Spaß am Lesen erfahrbar - Leseförderung im Krankenhaus.
Die zentrale Transferstelle in München fördert Kontakte unter den Mitgliedern des Netzwerks und gibt mehrmals jährlich eine Informationsschrift heraus, die als Plattform für Austausch und aktuelle Themen dient. Regelmäßig finden Fortbildungsseminare zu medizinischen, psychosozialen und literarischen Themen statt.
Das Netzwerk der etwa 80 lokalen Büchereien in Kinderkliniken ermöglicht einen intensiven Austausch von Erfahrung und Ideen. Die meist ehrenamtlich und mit großem Engagement tätigen MitarbeiterInnen werden durch das Netzwerk motiviert.
Die Modellbücherei soll richtungweisend für die Partnerbibliotheken arbeiten. Sie wurde 1981 als die Kinderbücherei im Dr. von Haunerschen Kinderspital, der Kinderuniklinik in München, eingerichtet. Zweimal in der Woche wird dort ein Bücherwagen durch die Stationen der Kinderklinik gefahren. Diese rollende Bibliothek umfasst 500 Bücher und ist mit Lektüre für alle Interessen und Altersstufen mit Romanen und Sachbüchern bestückt. Eine Auswahl an Hörbüchern ergänzt das Sortiment. Auf den Stationen werden die kleinen Patienten am Krankenbett erreicht. Auch Eltern nehmen das Angebot gern an. Die Entwicklung der Ausleihe setzt ein positives Signal. Seit 2004 sind die Zahlen vom Kinderbuch um 54% und vom Jugendbuch um 60 Prozent gestiegen. Das Buch kann neben der starken Konkurrenz Nintendo und Notebook bestehen.
Der gesellschaftliche Aspekt des Projektes beruht vor allem auf Integration durch Leseförderung. Kinder aus bildungsfernen Familien genau so wie Kinder mit Migrationshintergrund können im Krankenhaus auf besondere Weise durch Bücher erreicht werden. Durch den zunehmenden Konsum elektronischer Medien und den Mangel an Vorbildern haben Kinder einen ungeübteren Umgang mit dem Buch und brauchen Anleitung. Das Lesen und das Gespräch über das Gelesene fördert Sprach- und Sozialkompetenz. Der Krankenhausaufenthalt kann für ein Kind zur Brücke zum Medium Buch werden. Das Projekt erreicht eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen in einer extrem belasteten Lebenssituation und leistet effiziente und nachhaltige Hilfe.
"Gemeinsam sind wir stark" - das wussten schon die Kinder aus Bullerbü. Da der Verein ausschließlich auf Spendenbasis arbeitet, ist er auf Zuwendungen angewiesen. So ist ein Schwerpunkt der Projektarbeit, die Finanzlage des Vereins zu verbessern und damit den Erhalt von Netzwerk und Modellbücherei zu sichern. Astrid Lindgren stiftete 1978 die Hälfte des ihr verliehen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels für das Projekt.
Wolf Erlbruch, der weit über die Grenzen Deutschlands bekannte Kinderbuchillustrator, ist Schirmherr der Aktion und hat das Logo des Vereins entworfen. Es ist ein Kind im Bett, das fahren, schwimmen, ja sogar fliegen kann, wenn es nur mit Büchern reist.
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Jährlich erscheint eine allgemeine Buchempfehlungsliste sowie die Grüne Liste, in der Bücher vorgestellt werden, die sich gezielt mit Problemen und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen befassen.
Kontakt
Geschäftsführerin: Dr. med. Ute Otten, Böhler Hof 1, 42119 Wuppertal, Tel.: 0202 - 420914 Fax: 0202 - 4795364 Mobil: 0177 – 4420914, E-Mail: ute.otten@online.de
Geschäftsstelle und Modellbücherei: Dagmar von Briel, Dr. von Haunersches Kinderspital, Lindwurmstraße 4
80337 München, Tel.: 089 - 5160 2728 Fax : 089 - 5160 7748, E-Mail: Dagmar.Briel@med.uni-muenchen.de
Unterstützen Sie "Das fröhliche Krankenzimmer" durch Ihre Mitgliedschaft und/oder Spende!
Bankverbindung: HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70) Konto: 6470 319 737
Geschäftsstelle und Modellbücherei: Dagmar von Briel, Dr. von Haunersches Kinderspital, Lindwurmstraße 4
80337 München, Tel.: 089 - 5160 2728 Fax : 089 - 5160 7748, E-Mail: Dagmar.Briel@med.uni-muenchen.de
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Bankverbindung: HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70) Konto: 6470 319 737
