Nachruf auf Rita Süssmuth
Parität stand für Rita Süssmuth im Zentrum demokratischer Verantwortung. Sie war überzeugt, dass eine freiheitliche Ordnung nur dann tragfähig ist, wenn Frauen und Männer gleichermaßen an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Repräsentation war für sie kein symbolischer Akt, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit und demokratischer Qualität.
Mit intellektueller Klarheit und verbindlicher Überzeugung verband Rita Süssmuth Gleichberechtigung mit Verfassungsdenken und gesellschaftlicher Stabilität. Parität bedeutete für sie geteilte Macht und Verantwortung.
In persönlichen Begegnungen beeindruckte sie durch ihren Mut, notwendige Debatten entschlossen zu führen, ihre Beharrlichkeit gegenüber Widerständen und ihre Fähigkeit, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft miteinander zu verbinden. Ihr Denken war geprägt von dem Anspruch, Humanität und gesellschaftliche Verantwortung zusammenzudenken.
Sie war ein Vorbild für viele Frauen – durch Haltung, Integrität und geistige Unabhängigkeit. Ihr Wirken ermutigte dazu, demokratische Strukturen aktiv mitzugestalten. Wir sind dankbar, sie persönlich erlebt und mit ihr gesprochen zu haben.
Diese Begegnungen bleiben uns Verpflichtung und Ermutigung zugleich. Als Ärztinnen wissen wir, wie eng gesellschaftliche Teilhabe, gesundheitliche Chancengleichheit und politische Repräsentanz zusammenhängen. Eine resiliente Gesellschaft braucht ausgewogene Entscheidungsstrukturen – auch im Gesundheitswesen. Gerade hier zeigt sich, wie sehr gerechte Repräsentanz die Qualität von Entscheidungen beeinflusst.
In stiller Trauer um eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit.
Prof. Dr. med. Annegret Kuhn, MBA, CHCIO und Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk für den DÄB-Ausschuss Parität
E-Mail: paritaet@aerztinnenbund.de
Mit intellektueller Klarheit und verbindlicher Überzeugung verband Rita Süssmuth Gleichberechtigung mit Verfassungsdenken und gesellschaftlicher Stabilität. Parität bedeutete für sie geteilte Macht und Verantwortung.
In persönlichen Begegnungen beeindruckte sie durch ihren Mut, notwendige Debatten entschlossen zu führen, ihre Beharrlichkeit gegenüber Widerständen und ihre Fähigkeit, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft miteinander zu verbinden. Ihr Denken war geprägt von dem Anspruch, Humanität und gesellschaftliche Verantwortung zusammenzudenken.
Sie war ein Vorbild für viele Frauen – durch Haltung, Integrität und geistige Unabhängigkeit. Ihr Wirken ermutigte dazu, demokratische Strukturen aktiv mitzugestalten. Wir sind dankbar, sie persönlich erlebt und mit ihr gesprochen zu haben.
Diese Begegnungen bleiben uns Verpflichtung und Ermutigung zugleich. Als Ärztinnen wissen wir, wie eng gesellschaftliche Teilhabe, gesundheitliche Chancengleichheit und politische Repräsentanz zusammenhängen. Eine resiliente Gesellschaft braucht ausgewogene Entscheidungsstrukturen – auch im Gesundheitswesen. Gerade hier zeigt sich, wie sehr gerechte Repräsentanz die Qualität von Entscheidungen beeinflusst.
In stiller Trauer um eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit.
Prof. Dr. med. Annegret Kuhn, MBA, CHCIO und Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk für den DÄB-Ausschuss Parität
E-Mail: paritaet@aerztinnenbund.de

