Deutscher Ärztinnenbund / German Medical Women's Association

Vorstand des "Jungen Forums" im Deutschen Ärztinnenbund

Das Junge Forum ist eine ständige Arbeitsgruppe, die sich mit den Anliegen der Medizinstudentinnen und der bis zu 40jährigen Kolleginnen befasst. Es bringt die Interessen der jüngeren Kolleginnen in die übrigen Gremien des Ärztinnenbundes ein, und bietet halbjährlich Veranstaltungen für junge Ärztinnen an.

Der Vorstand des Jungen Forums besteht aus:
  • einer Delegierten für den DÄB-Bundesvorstand,
  • zwei Delegierten für den Beirat,
  • einer Kassenwartin.

Hier stellen sich die vier aktuellen Vorstandsmitglieder mit ihren Zielsetzungen vor:

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Anthea Peters

Vorsitzende des Jungen Forums (kommissarisch)

Geboren und aufgewachsen bin ich in der Nähe von Bonn. Hier habe ich auch die vorklinische Ausbildung des Medizinstudiums begonnen und anschließend das Hauptstudium an der Universität Heidelberg/Mannheim absolviert.

In dieser Zeit bin ich auch dem Deutschen Ärztinnenbund beigetreten. Kurz darauf habe ich mich dem Mentorinnenprogramm angeschlossen und darüber eine tolle Mentorin erhalten. Richtig aktiv wurde ich in der Regionalgruppe Baden-Württemberg: zum Abschluss meines Studiums organisierte ich dort eine Werbeveranstaltung für den Deutschen Ärztinnenbund einen EKG-Crashkurs für Studierende vor dem Examen. Nach meinem Studium bin ich wieder zurück ins Rheinland und habe an der Bonner Uniklinik meine Facharztweiterbildung Pädiatrie begonnen.

Mein erster Kontakt mit dem Jungen Forum entstand Anfang 2010 beim Treffen in Essen. Ich war begeistert von der herzlichen und offenen Art, wie dort die Kolleginnen miteinander umgehen. Bei diesem Treffen habe ich auch Anne Grund und viele andere Aktive im Jungen Forum kennen gelernt.

Ich freue mich auf meine Tätigkeit im Jungen Forum und möchte dabei den Deutschen Ärztinnenbund vor allem bei jungen Kolleginnen und Studentinnen bekannter und attraktiver machen.

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Dr. med. Julia Schweizer

Beiratsdelegierte

Mein Wunsch ist es, dass es als Ärztin möglich ist, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu bewerkstelligen. Der Ärztinnenbund schenkt einem auf diesem Weg Gehör. Dies konnte ich eindrucksvoll auf dem Seminar `Mein Weg?, organisiert vom Jungen Forum, Tonia Iblher, in Lübeck erleben. Ich glaube, dass es vielen Ärztinnen so wie mir geht und hoffe, daß ich durch ein Engagement im Jungen Forum anderen Mut machen kann und durch den Erfahrungsaustausch untereinander Ideen weitergegeben werden. Das Seminar hat mir persönlich schon viele Denkanstösse gegeben.

Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 2 Kindern (2 und 4 Jahre). Nach dem Studium in Kiel habe ich insgesamt 5 Jahre in der Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie gearbeitet. Seit der Geburt meiner Tochter 2005 nehme ich Elternzeit. Um theoretisch am Ball zu bleiben arbeite ich als Dozentin für Chirurgie an einer Schule für Krankenpflegeberufe. Auf den Ärztinnenbund wurde ich erst im letzten Jahr aufmerksam gemacht- mir wurde sofort klar, daß nur dieser Verband wirklich die Interessen von Ärztinnen vertritt. Dazu möchte ich auch einen Beitrag leisten und speziell die Belange von jungen Ärztinnen mit Familie vertreten. Deshalb bewerbe ich mich um die Position als Beiratsdelegierte im Jungen
Forum.
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Kristina Riedmann

Beiratsdelegierte

Seit dem Abitur 2005 in meiner fränkischen Heimat Karlstadt am Main studiere ich in Heidelberg Humanmedizin und habe vor drei Monaten mit meiner Promotion in der Onkologischen Grundlagenforschung am Deutschen Krebsforschungszentrum begonnen. Zum ersten Mal auf das Junge Forum aufmerksam wurde ich durch ein Seminar, das sich thematisch mit dem Zwiespalt junger Ärztinnen zischen beruflichem Erfolg und Familienplanung befasste. Mich persönlich sprach dieses Thema an, da auch bei mir die Frage nach der beruflichen Zukunft nach dem Studium immer näher rückt.

Überrascht hat mich an diesem Wochenende besonders die authentische Offenheit und Herzlichkeit, mit der mir die Frauen – die meisten von ihnen berufstätige Ärztinnen mit Familie – entgegneten. Die wenigen Tage mit diesen großartigen Frauen haben mich so tief beeindruckt, dass ich mich noch am selben Wochenende für die Wahl zur Beiratsdeligierten zur Verfügung stellte.

Es ist mir ein Anliegen, auch andere Studentinnen für das Junge Forum zu begeistern und ihnen solche bereichernde Begegnungen mit Ärztinnen zu ermöglichen. Ich würde mich freuen, wenn auch in Zukunft der rege Austausch zwischen den Generationen von Medizinerinnen gefördert wird und wir auch weiterhin ein so lebendiges Netzwerk in Deutschland aufrechterhalten.

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Dr. med. Irina Falkenberg

Schatzmeisterin

Ich habe in Tübingen Humanmedizin und Betriebswirtschaftslehre studiert und dort anschließend meine Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie begonnen. Derzeit bin ich an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg tätig. Seit 2005 bin ich Mitglied im Deutschen Ärztinnenbund und seit 2009 auch Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Marburg. Neben der Möglichkeit zum Austausch mit anderen Kolleginnen im Deutschen Ärztinnenbund habe ich besonders die Teilnahme am Mentorinnennetzwerk als große Bereicherung empfunden.

Die Frage der Chancengleichheit bzw. -ungleichheit für Frauen in der Medizin wird mit zunehmender Qualifizierung immer bedeutsamer. Aus diesem Grund halte ich es für sehr wichtig, Studentinnen und junge Kolleginnen frühzeitig für diese Themen zu sensibilisieren und ihnen die nötige Unterstützung und Förderung zu geben. Die aktive Mitarbeit im Jungen Forum bietet hierfür eine wichtige Gelegenheit, weswegen ich mich zur Kandidatur als Vorstandsmitglied entschieden habe.