Personalia

Christiane Groß zur DÄB-Ehrenpräsidentin ernannt

Ehrenpräsidentin Dr. med. Christiane Groß
Foto: © DÄB/Danny Gohlke
Am 8. April 2000 trat Dr. med. Christiane Groß in den DÄB ein und prägte ihn über ein Vierteljahrhundert entscheidend mit – seit Oktober 2013 als Vizepräsidentin und seit April 2015 als Präsidentin. Dieses Amt übte sie bis September 2025 mit außergewöhnlichem Engagement, Weitblick und Leidenschaft aus. Für eine weitere Amtszeit hatte sie nicht mehr kandidiert.

Als Fachärztin für Allgemeinmedizin (Zusatzbezeichnungen Psychothera­pie und Ärztliches Qualitätsmanagement) setzte sich Christiane Groß schon vor ihrer Amtszeit beim DÄB (in der Ärztekammer und auf den Ärztetagen) sowie währenddessen mit großer Überzeugungskraft für die berufliche und berufspolitische Vertretung von Ärztinnen ein. Ihr zentrales Anliegen: mehr Frauen in Führungspositionen bringen – durch ein notwendiges Umdenken im Gesundheitswesen hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und durch eine kritische Auseinandersetzung mit tradierten Rollenbildern. Besonders wichtig sind Christiane Groß dabei die psychische Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten sowie die Förderung junger Ärztinnen durch tragfähige Netzwerke. Sie stärkte den regionalen wie überregionalen Austausch, initiierte und baute Kooperationen mit anderen Berufs- und Frauenverbänden auf – stets mit dem Ziel, Ärztinnen zu vernetzen, zu fördern und sichtbar zu machen. Ihr Stil war dabei stets geprägt von Offenheit, Reflexion und der Fähigkeit, Menschen zu verbinden.

Für ihr berufspolitisches Engagement wurde Christiane Groß im September 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – eine Würdigung ihres unermüdlichen Einsatzes für die Gleichstellung von Ärztinnen im Beruf, für eine geschlechtersensible Versorgung sowie für eine Digitalisierung des Gesundheitswesens, die der Versorgung dient.

In ihrer Amtszeit als Präsidentin hat Christiane Groß den DÄB strategisch weiterentwickelt, ihn effizient vernetzt und in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Sie war – und ist – ein Vorbild für uns alle: engagiert, empathisch, kommunikativ und stets unterstützend. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde sie auf der MV am 27. September 2025 für ihre herausragenden Verdienste und ihre langjährige, prägende Arbeit für den DÄB zur Ehrenpräsidentin ernannt. Liebe Christiane, wir danken Dir von Herzen für Deinen großartigen Einsatz, Deine klare Haltung und Deinen unerschütterlichen Glauben an die Stärke und das Potenzial von Ärztinnen. Du hast den DÄB geprägt – und wirst ihn und uns auch in Zukunft inspirieren.

Renate Böhm verabschiedet sich aus dem DÄB-Vorstand

Dr. med. Renate Böhm (Mitte)
Foto: © DÄB/Danny Gohlke
Am 3. Juli 1998 trat Dr. med. Renate Böhm dem DÄB bei und brachte sich seither mit großem Engagement und Fachkompetenz ein. Im DÄB fand sie den regelmäßigen Austausch mit ärztlichen Kolleginnen, insbesondere in der Regionalgruppe Bayern- Süd, in der sie seit vielen Jahren als Schriftführerin aktiv ist. Mit dem DÄB öffnete sich für sie zugleich das Tor zu internationalen Kontakten: Renate Böhm nahm regelmäßig an den Kongressen des Weltärztinnenbundes (MWIA) teil und hat in der aktuellen Wahlperi­ode den Vorsitz der Senior-MWIA. In ihrer Rolle als Nationale Koordinatorin (NC) nutzte sie die Gelegenheit, die internationalen Beziehungen des DÄB auszubauen und mitzugestalten – stets mit Weitblick und einem offenen, verbindenden Geist. Seit März 2024 war Renate Böhm kooptiertes Mitglied im DÄB-Vorstand (als Beisitzerin). Ihre Herzensthemen waren dabei die historische Aufarbeitung der Vereinsgeschichte sowie die Förderung der Karriereentwicklung von Ärztinnen – Anliegen, die sie mit großer Leidenschaft und Beharrlichkeit voranbrachte. International orientiert, historisch interessiert, teamorientiert und kollegial – so kennen und schätzen wir Renate Böhm. Sie war und ist eine fördernde und unterstützende Kraft im DÄB. Wir danken ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement im und für den DÄB-Vorstand. Ganz besonders freuen wir uns, dass sie sich weiterhin aktiv in der MWIA einbringen wird.

Martina Baddack tritt in den (Un-)Ruhestand ein

Martina Baddack
Foto: © DÄB/Danny Gohlke
Seit dem 1. Juli 2004 ist Martina Baddack das Herz unserer Geschäftsstelle. Mit ihrer ruhigen Art hat sie auch in stürmischen Zeiten nie die Nerven verloren und war stets für alle da. Ihre Zuverlässigkeit und ihr unermüdlicher Einsatz haben die Arbeit des DÄB in besonderer Weise geprägt. Daher wurde Martina Baddack im Rahmen der MV im Oktober 2024 zum Ehren-Fördermitglied ernannt – eine Auszeichnung, die sie mehr als verdient hat. Wir freuen uns sehr, dass Martina Baddack uns auch im Ruhestand erhalten bleibt und ihrer Nachfolgerin, Stephanie Tahden, zur Seite steht. Liebe Martina, herzlichen Dank für alles, was Du für unseren Verein geleistet hast – und weiterhin leistest!