Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Dr. med. Christiane Groß, mit Paracelsus-Medaille ausgezeichnet
Die Paracelsus-Medaille ist die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft für verdiente Ärztinnen und Ärzte und wird seit 1952 jährlich auf dem Deutschen Ärztetag durch die Bundesärztekammer verliehen. Mit der Medaille werden Ärztinnen und Ärzte geehrt, die sich durch eine vorbildliche ärztliche Haltung, durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen oder durch erfolgreiche berufsständische Arbeit auszeichnen.
Christiane Groß steht wie kaum eine andere für das konsequente Engagement für gleichberechtigte Karrierewege von Ärztinnen. Geprägt durch ihre eigenen Erfahrungen als Mutter, Medizinstudentin und Ärztin in Weiterbildung setzte sie sich früh dafür ein, strukturelle Hürden im Gesundheitswesen sichtbar zu machen und nachhaltig zu verändern. Insbesondere die schwierige Vereinbarkeit von Familie und ärztlicher Tätigkeit wurde für sie zu einem zentralen berufspolitischen Anliegen.
Nach ihrem Medizinstudium in Heidelberg und Münster sowie ihrer Approbation im Jahr 1983 führte sie ihr beruflicher Weg über verschiedene Stationen in der Gynäkologie, Inneren Medizin, Allgemeinmedizin und Psychiatrie. 1995 erhielt sie die Anerkennung als Praktische Ärztin und ergänzte ihre Qualifikationen u. a. durch die Zusatzbezeichnungen Psychotherapie und Ärztliches Qualitätsmanagement. Früh verband sie medizinische Expertise mit einem Blick für strukturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Ihr berufspolitisches Engagement begann 1997 und entwickelte sich rasch zu einer langjährigen prägenden Tätigkeit in der ärztlichen Selbstverwaltung. Über viele Jahre war sie in der Ärztekammer Nordrhein sowie im Marburger Bund aktiv und setzte dort wichtige Impulse, insbesondere zu den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Psychotherapie, Qualitätssicherung und Digitalisierung.
Auf Bundesebene engagierte sich Christiane Groß seit den frühen 2000er Jahren intensiv für die Interessen von Ärztinnen. Als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes von 2015 bis 2025 prägte sie die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Verbandes maßgeblich. Unter ihrer Führung entwickelte sich der DÄB zu einer starken Stimme für Gleichstellung, Nachwuchsförderung und eine evidenzbasierte geschlechtersensible Medizin.
Ein besonderer Fokus ihres Wirkens lag auf der Verankerung geschlechtsspezifischer Aspekte in der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre. Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern trug sie maßgeblich dazu bei, dass diese Themen Eingang in Weiterbildungsordnungen, Prüfungsinhalte und gesundheitspolitische Debatten fanden. Gleichzeitig setzte sie sich konsequent gegen strukturelle Benachteiligungen und die sogenannte „gläserne Decke“ im Gesundheitswesen ein.
Darüber hinaus war Christiane Groß eine wichtige Impulsgeberin für Zukunftsthemen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie engagierte sich über viele Jahre in führenden Gremien zur Telematik und digitalen Transformation und setzte sich dabei stets für eine verantwortungsvolle Nutzung neuer Technologien ein. Insbesondere beim Einsatz Künstlicher Intelligenz mahnte sie frühzeitig an, Chancen und Risiken gleichermaßen zu berücksichtigen und geschlechtersensible Aspekte mitzudenken.
Auch über den DÄB hinaus wirkte sie als Mentorin, Netzwerkerin und Initiatorin von Projekten zur Förderung von Frauen in Führungspositionen im Gesundheitswesen. Sie setzte sich für den Schutz vor Diskriminierung und sexuellen Übergriffen ein und trug maßgeblich zur Etablierung entsprechender Unterstützungsstrukturen bei.
Für ihr langjähriges Engagement wurde Christiane Groß bereits 2024 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Verleihung der Paracelsus-Medaille würdigt nun erneut ihr unermüdliches Wirken für eine gerechtere, moderne und patientenorientierte Medizin.
„Christiane Groß hat den Deutschen Ärztinnenbund über viele Jahre hinweg nicht nur geprägt, sondern auch mit großer Leidenschaft und persönlichem Einsatz gestaltet. Ihr unermüdliches Engagement für Gleichstellung, ihre fachliche Klarheit und ihr strategischer Weitblick sind für uns Inspiration und Verpflichtung zugleich“, so Prof. Dr. med. Barbara Puhahn-Schmeiser und Jana Pannenbäcker, Co-Präsidentinnen des DÄB. „Wir verbinden mit Christiane Groß eine Persönlichkeit, die medizinische Kompetenz, gesellschaftspolitisches Engagement und Offenheit für Innovation auf besondere Weise vereint. Sie hat sich immer für den Nachwuchs eingesetzt und bestärkt uns bis heute darin, uns mit Nachdruck für ein gerechtes und zukunftsfähiges Gesundheitswesen einzusetzen.“
Christiane Groß steht wie kaum eine andere für das konsequente Engagement für gleichberechtigte Karrierewege von Ärztinnen. Geprägt durch ihre eigenen Erfahrungen als Mutter, Medizinstudentin und Ärztin in Weiterbildung setzte sie sich früh dafür ein, strukturelle Hürden im Gesundheitswesen sichtbar zu machen und nachhaltig zu verändern. Insbesondere die schwierige Vereinbarkeit von Familie und ärztlicher Tätigkeit wurde für sie zu einem zentralen berufspolitischen Anliegen.
Nach ihrem Medizinstudium in Heidelberg und Münster sowie ihrer Approbation im Jahr 1983 führte sie ihr beruflicher Weg über verschiedene Stationen in der Gynäkologie, Inneren Medizin, Allgemeinmedizin und Psychiatrie. 1995 erhielt sie die Anerkennung als Praktische Ärztin und ergänzte ihre Qualifikationen u. a. durch die Zusatzbezeichnungen Psychotherapie und Ärztliches Qualitätsmanagement. Früh verband sie medizinische Expertise mit einem Blick für strukturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Ihr berufspolitisches Engagement begann 1997 und entwickelte sich rasch zu einer langjährigen prägenden Tätigkeit in der ärztlichen Selbstverwaltung. Über viele Jahre war sie in der Ärztekammer Nordrhein sowie im Marburger Bund aktiv und setzte dort wichtige Impulse, insbesondere zu den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Psychotherapie, Qualitätssicherung und Digitalisierung.
Auf Bundesebene engagierte sich Christiane Groß seit den frühen 2000er Jahren intensiv für die Interessen von Ärztinnen. Als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes von 2015 bis 2025 prägte sie die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Verbandes maßgeblich. Unter ihrer Führung entwickelte sich der DÄB zu einer starken Stimme für Gleichstellung, Nachwuchsförderung und eine evidenzbasierte geschlechtersensible Medizin.
Ein besonderer Fokus ihres Wirkens lag auf der Verankerung geschlechtsspezifischer Aspekte in der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre. Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern trug sie maßgeblich dazu bei, dass diese Themen Eingang in Weiterbildungsordnungen, Prüfungsinhalte und gesundheitspolitische Debatten fanden. Gleichzeitig setzte sie sich konsequent gegen strukturelle Benachteiligungen und die sogenannte „gläserne Decke“ im Gesundheitswesen ein.
Darüber hinaus war Christiane Groß eine wichtige Impulsgeberin für Zukunftsthemen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie engagierte sich über viele Jahre in führenden Gremien zur Telematik und digitalen Transformation und setzte sich dabei stets für eine verantwortungsvolle Nutzung neuer Technologien ein. Insbesondere beim Einsatz Künstlicher Intelligenz mahnte sie frühzeitig an, Chancen und Risiken gleichermaßen zu berücksichtigen und geschlechtersensible Aspekte mitzudenken.
Auch über den DÄB hinaus wirkte sie als Mentorin, Netzwerkerin und Initiatorin von Projekten zur Förderung von Frauen in Führungspositionen im Gesundheitswesen. Sie setzte sich für den Schutz vor Diskriminierung und sexuellen Übergriffen ein und trug maßgeblich zur Etablierung entsprechender Unterstützungsstrukturen bei.
Für ihr langjähriges Engagement wurde Christiane Groß bereits 2024 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Verleihung der Paracelsus-Medaille würdigt nun erneut ihr unermüdliches Wirken für eine gerechtere, moderne und patientenorientierte Medizin.
„Christiane Groß hat den Deutschen Ärztinnenbund über viele Jahre hinweg nicht nur geprägt, sondern auch mit großer Leidenschaft und persönlichem Einsatz gestaltet. Ihr unermüdliches Engagement für Gleichstellung, ihre fachliche Klarheit und ihr strategischer Weitblick sind für uns Inspiration und Verpflichtung zugleich“, so Prof. Dr. med. Barbara Puhahn-Schmeiser und Jana Pannenbäcker, Co-Präsidentinnen des DÄB. „Wir verbinden mit Christiane Groß eine Persönlichkeit, die medizinische Kompetenz, gesellschaftspolitisches Engagement und Offenheit für Innovation auf besondere Weise vereint. Sie hat sich immer für den Nachwuchs eingesetzt und bestärkt uns bis heute darin, uns mit Nachdruck für ein gerechtes und zukunftsfähiges Gesundheitswesen einzusetzen.“

