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Vielfältig.

Dr. med. Bettina v. Gizycki-Nienhaus

MEIN WEG

Während meiner ersten Ehe musste ich mein Medizinstudium unterbrechen. Damals durfte der Mann entscheiden, ob eine Frau studieren darf. Nach der Scheidung schloss ich das Studium alleinerziehend mit Promotion ab. In zweiter Ehe folgten zwei Facharzttitel, eine Patchworkfamilie und ein Ortswechsel mit schwieriger Stellensituation. Schließlich gründete ich eine eigene Praxis.

WAS MICH BEWEGT

Die immer noch nicht erreichte Gleichstellung der Frau am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft bewegt mich, z. B. der messbare Gender Pay Gap und der virulente Gender Care Gap. Umso wichtiger ist mir mein intergenerationales Engagement im DÄB, um die Sichtbarkeit älterer Menschen zu verbessern.

VOR WELCHEN HERAUSFORDERUNGEN ICH STEHE

Unsäglicher Populismus und aggressives patriarchales Machtstreben in der Weltpolitik machen es zur Herausforderung, die unerschrockene Zuversicht nicht zu verlieren. Der DÄB für mich: ein Hoffnungsanker auf stürmischer See.

WARUM ICH DÄB-MITGLIED BIN

Die erfahrene Ungleichstellung motivierte mich, DÄB-Mitglied zu werden. Mein Ziel: aktiv und in Gemeinschaft eine gesamtgesellschaftliche Change-Management-Vision in die Praxis zu überführen. Dabei genieße ich den wertvollen intergenerationellen Austausch.