Weihnachtsfeier der Berliner DÄB-Gruppe

Wie schon in den letzten Jahren hatte ich zuerst ein kulturelles Ereignis eingeplant: Besuch im Potsdamer Barberini- Museum mit einer Führung durch die neue Ausstellung zum Einhorn.

Das Einhorn stand und steht für Freiheit und Unbezähmbarkeit, für Reinheit und Unschuld, für Natürlichkeit und Zuneigung. Dabei ist die Faszination für das Fabeltier kein neues Phänomen – sie reicht über Jahrhunderte, sogar Jahrtausende zurück und ist in vielen Kulturen verbreitet. Ihren Ursprung hat die Erzählung vom Einhorn in Indien, von wo aus sie sich nach China und – über Persien und Ägypten – nach Europa verbreitete. Hier erhielt das Einhorn viele Bedeutungen: Es galt als Symbol für Christus, weshalb es auf vielen Altarbildern gezeigt wurde, es galt als Zeichen der Keuschheit und wurde oft mit einer jungen Frau gemalt, und seinem Horn wurden medizinische Wunderkräfte nachgesagt, weshalb sich viele Apotheken nach dem Einhorn benannten.


Wir sahen unterschiedliche Bilder aus verschiedenen Zeiten, mein tieraffines Herz konnte genießen. Dass die stilgebenden Teppiche aus dem Pariser Musee de Cluny von 1525 nicht gezeigt werden konnten, ist verständlich (das sind Staatsschätze und werden nie ausgeliehen!). Aber ich zeige ein Bild der 5 Sinne, vielleicht kann der eine oder andere die Hasen erkennen, die auf allen Osterkarten wiederkehren?

Teppich, der die fünf Sinne zeigt


Ich wünsche allen Mitgliedern ein frohes Fest und ein gutes Neues Jahr! Lore Gewehr