Wir gratulieren

Sanitätsrätin Eva Groterath hat den Saarländischen Verdienstorden erhalten – die höchste Auszeichnung des Saar­landes. Ministerpräsident Tobias Hans würdigte in einer Feier­stunde ihr berufliches und ehrenamtliches Engagement. Durch ihre vielfältigen Tätigkeiten im medizinischen, sozialen und frauenpolitischen Bereich hat sie sich große Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Das habe sie nicht zuletzt in der Corona-Krise erneut durch ihren freiwilligen Dienst im Winterberg-Klinikum Saarbrücken unter Beweis gestellt. Eva Groterath ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und unter anderem Vorsitzende der DÄB-Regionalgruppe Saar­brücken sowie Vorsitzende im Frauenrat Saarland.

Dr. med. Anke Diehl, M.A. ist die „Medizinerin des Jahres 2021“ beim German Medical Award 2021. Der Preis würdigt herausragende Leistungen hinsichtlich Qualität und Transparenz in der Medizin, insbesondere eine fortschrittliche Versorgung. Diehl ist Chief Transformation Officerin der Universitätsmedizin Essen und Leiterin der Stabsstelle Digitale Transforma­tion. Sie hat maßgeblich den Weg zum Smart Hospital begleitet, heißt es in der Begründung. Digitalisierung im Krankenhaus ist ihrer Überzeugung nach ein humaner und von Empathie getriebener Ansatz, der eine deutlich stärkere Fokussierung auf den Menschen ermögliche. Gleichzeitig bedeute Digitalisierung für die Mitarbeiter:innen Entlastung.

Dr. med. dent. Angelika Brandl-Riedel aus Düsseldorf ist erneut zur Vorsitzenden des Deutschen Zahnärzte Verbandes e. V. (DZV) gewählt worden. Im DÄB ist Angelika Brandl-Riedel seit Oktober 2017 als Schriftführerin aktiv.

Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek wurde mit dem Georg- Klemperer-Preises 2021 der Ärztekammer Berlin gewürdigt. Sie sei Wegbereiterin der Gendermedizin in Deutschland und auf europäischer Ebene. Mit ihrer Forschung und durch zahlreiche Studien, Publikationen, Vorträge sowie Interviews habe sie die Gendermedizin zum Thema gemacht und in die Öffentlichkeit getragen. 2003 hatte sie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung in der Medizin gegründet und dieses 2007 in das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) umgewandelt.

Dr. med. Ute Seeland hat sich Mitte November an der Charité- Universitätsmedizin Berlin habilitiert und hat nun die Lehrbefähigung für das Fach „Innere Medizin/Geschlechtersensible Medizin“. Es ist das erste Mal, dass die Charité die Bedeutung der Gendermedizin auf diese Art betont. Ute Seeland hatte 2019 den Wissenschaftspreis des DÄB erhalten.

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