Seit dem Jahr 2001 kürt der Deutsche Arztinnenbund die "Mutige Löwin". Die Auszeichnungen gelten Frauen, die sich gegen Widerstände durchsetzen - notfalls auch kämpferisch mit Krallen und Zähnen, eben wie eine Löwin.

„Mutige Löwin“ 2024: Astrid Näkel und Prof. Esther Troost

Im 100. Gründungsjahr der Ärztinnenvertretung hat der DÄB gleich zwei „Mutige Löwinnen“ ausgezeichnet: Astrid Näkel, hausärztlich-internistisch niedergelassen in Dernau im Ahrtal, sowie Prof. Dr. med. Dr. Esther Troost, Sprecherin des Bereichs Medizin an der TU Dresden, zugleich Dekanin der medizinischen Fakultät. Zur Pressemitteilung

„Mutige Löwin“ 2023: Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk

Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk aus Berlin ist die „Mutige Löwin“ 2023 des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB). Die Fachärztin für Anästhesiologie und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes wirkte von 1983 bis 2004 als Professorin an der Berliner Charité, ist dort heute Gastprofessorin und erhält die Auszeichnung als „Mutige Löwin“ auch für ihren unermüdlichen Einsatz gegen die strukturelle und subtile Benachteiligung von Frauen insbesondere bei der Besetzung von Führungspositionen in der Universitätsmedizin. Mehr

„Mutige Löwin“ 2020: PD Dr. med. Doreen Richardt

PD Dr. Doreen Richardt, Herzchirurgin aus Lübeck, hat die Auszeichnung „Mutige Löwin“ des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) erhalten. Auf der Beiratssitzung des DÄB am Samstag in Berlin wurde die Ehrennadel offiziell verliehen. Mehr

„Mutige Löwin“ 2019: Cordula von Brandis-Stiehl

Cordula von Brandis-Stiehl, praktische Ärztin und Ärztin für Psychotherapie in Marburg, ist ein Vorbild für Frauen, die sich in ihrem Beruf trotz Handicap und gegen viele Vorurteile durchsetzen. Mit 17 Jahren erhielt sie die Diagnose „Retinitis Pigmentosa“. Ein Medizin-Professor erklärte ihr, dass sie innerhalb weniger Jahre erblinden würde und darum keine großen beruflichen Erwartungen haben sollte. Mehr

„Mutige Löwin“ 2015: Dr. med. Monika Hauser

Die Auszeichnung "Mutige Löwin" erhielt beim 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes 2015 in Düsseldorf Dr. med. Monika Hauser als Anerkennung für ihr Engagement, ihren Mut, ihre Durchsetzungskraft, ihre Zähigkeit und ihre Ausdauer bei ihrem unermüdlichen Einsatz für Frauen in Krisengebieten. Die Gynäkologin gründete in den 90iger Jahren die Frauenrechtsorganisation medica mondiale mit dem Ziel, kriegstraumatisierten Frauen medizinische und psychologische Hilfe zu leisten. Mehr

„Mutige Löwin“ 2011: Dr. med. Ute Otten

Mit der Auszeichnung „Mutige Löwin“ wurde in diesem Jahr die vormalige Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes Dr. med. Ute Otten geehrt. Die heute 75-jährige Ärztin hatte unter anderem Mut bewiesen, als sie 1993 vom Deutschen Ärztinnenbund 20.000 DM versteckt in einer Haferflockentüte zu Dr. Monika Hauser von medica mondiale nach Bosnien brachte, um dort ein Zentrum für kriegstraumatisierte Frauen zu unterstützen.

„Mutige Löwin“ 2009: Dr. med. Annegret Schoeller

Die Fachärztin für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin Dr. med. Annegret Elisabeth Schoeller wurde anlässlich des 31. Wissenschaftlichen Kongresses des DÄB in Leipzig mit dem Preis die "Mutige Löwin" für ihr Engagement bei der Begleitung und Unterstützung der Ärztinnen-Gremien in der Bundesärztekammer geehrt. In den Jahren 1997 bis 2007 nahm sie zahlreiche Aufgaben im wahrsten Sinne des Wortes "in Angriff", die nicht dem Mainstream entsprachen. Mehr

„Mutige Löwin“ 2007: Dr. med. Maria Fick

„Mutige Löwin“ 2005: Dr. med. Barbara Ehret-Wagner

Dr. med. Barbara Ehret-Wagner aus Bad Salzuflen wurde 2005 für ihr kämpferisches Auftreten gegen strukturelle Schwächen im gesundheitlichen System mit der Anstecknadel geehrt. In der Laudatio der Stifterin, Elke Burghard, heißt es: „Sie hat sich als Gynäkologin ... Mehr

„Mutige Löwin“ 2001: Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs

Als erste hat die Radiologin Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs aus Ulm die DÄB-Auszeichnung "Mutige Löwin" erhalten, weil sie sich bei der Berufung einer ersten Lehrstuhlinhaberin für Allgemeinchirurgie als stellvertretende Frauenbeauftragte der Universität Ulm vehement für eine sachgerechte Entscheidung stark gemacht hat - und dies selbst auf die Gefahr hin, für ihren eigenen Berufsweg Nachteile in Kauf zu nehmen. Mehr